TIPPS


Eine Uhr fürs Leben: Armbanduhren richtig pflegen

 

Wer viel Geld für eine Marken- oder gar Luxusuhr ausgibt, möchte daran lange Freude haben. Präzisionsmechanik oder elektrisch betriebene Uhrwerke erfordern ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Pflege, damit sie zuverlässig funktionieren und keinen Schaden nehmen.

 

Umwelteinflüsse vermeiden

 

Die verschiedenen Bauteile einer Uhr sind genau aufeinander abgestimmt. Die bei der Konstruktion verwendeten verschiedenen Materialien reagieren aber unterschiedlich auf Kälte und Hitze. Sie ziehen sich zusammen oder dehnen sich aus und passen deshalb nicht mehr so präzise zusammen wie in der Fabrik. Vermeiden Sie deshalb hohe und tiefe Temperaturen, vor allem große Temperaturschwankungen. Auch Chemie ist schlecht für eine Uhr. Ein Lederarmband gilt als Verschleißteil und sollte ein bis zwei Mal pro Jahr erneuert werden, schon aus hygienischen Gründen. Aber auch das Uhrengehäuse sollte nicht über Gebühr beansprucht werden. Kontakt mit Hautschweiß lässt sich nicht vermeiden, mit Kosmetika ist Vorsicht geboten. Der  www.uhrenmeister.com nennt zwar Edelstahl, Gold und Platin als relativ korrosionsfeste Materialien, aber Vorsicht schadet nicht. Unsichtbare Gefahr droht von Magnetfeldern, die zum Beispiel von einem Mobiltelefon ausgehen können. Zwar gibt es antimagnetische Uhren, bei denen wichtige Bauteile aus nicht magnetisierbarem Material bestehen, aber hundertprozentig ist darauf nicht Verlass. Ziehen Sie die Uhr vor dem Schlafengehen aus. Das Risiko eines unbeabsichtigten Stoßes ist einfach zu groß, außerdem kann man der Uhr nachts einige Stunden Ruhe ohne Reibung an der Bettwäsche gönnen.

 

Uhrwerk in Bewegung halten

 

Während längerer Nichtbenutzung sollte das Uhrwerk in Bewegung bleiben. Ziehen Sie eine mechanische Uhr regelmäßig auf. Für Automatikuhren gibt es Beweger, die die Energiezufuhr am Handgelenk nachahmen. Leere Batterien sollten unbedingt gewechselt werden, bevor sie auslaufen. Wenn Sie die Uhr nicht nachstellen müssen, lassen Sie die Krone hereingedrückt – bei einer Funkuhr stellt sich das Problem ohnehin nicht. Und abschließend noch ein wichtiger Hinweis zum Thema Wasserdichtigkeit: Uhren, die bis fünf bar (fünfzig Meter Wassertiefe) wasserdicht sind, taugen nicht zum Schwimmen und erst recht nicht zum Tauchen. Mehr als einen Regenguss sollten Sie Ihrer Uhr nicht zumuten, und das auch nur, wenn die Dichtungen regelmäßig getauscht wurden.